Fertigungstechnologien

Bei der Entwicklung neuer Möglichkeiten in der Verbindungstechnik gehen wir immer wieder an die Grenzen des technisch Machbaren. Möglich wird dies durch die Verbindung unterschiedlicher Faktoren: dem langjährigen Know‐how der Mitarbeiter und der Vernetzung mit forschenden Instituten und Universitäten, der hohen Fertigungstiefe und neuester Fertigungstechnik, den Investitionen und nicht zuletzt den zielorientierten Prozessabläufen.

  • Vielseitige Produktionsverfahren für die Indiviual- und Serienherstellung
  • Hohe inhouse Fertigungstiefe für maximale Effizienz und verlässliche Prozesse
  • Effizientes Supply Chain Management für termingerechte Produktionsabläufe

Spritzerei

Die Isolierkörper für die elektrischen Kontakte und die Gehäuse einiger Steckverbinder werden überwiegend aus Kunststoff hergestellt. In der Spritzgießerei werden die Steckverbinder nach Kundenwunsch umspritzt.

  • Hochtemperaturbeständigkeit bis hin zur Resistenz gegenüber bestimmten chemischen Substanzen
  • 30 Kunststoffspritzgussanlagen
  • 60 Millionen Einzelteile aus rund 130 Tonnen Kunststoffgranulat jährlich

Dreherei

Die Dreherei ist die größte Fertigungsabteilung bei ODU.

  • 120 Drehautomaten rund um die Uhr im Einsatz
  • Drehen von Teilen mit Durchmesser zwischen 0,5 Millimeter und 80 Millimeter
  • Verbrauch von ca. 10 Tonnen Messing (auch Stahl, Aluminium, Kupfer oder Kunststoff) pro Woche
  • Verarbeitung von bis zu 6 Millionen Einzelteilen pro Woche

Die gedrehten Kontakte und Gehäuseteile verlassen die Dreherei anschließend in Richtung Oberflächentechnik / Galvanik, um dort veredelt zu werden.

Stanzerei

Die Maschinen in der Stanzerei bei ODU leisten bis zu 30 Tonnen Hubkraft.

  • Herausstanzen und Formen von rund 150 Millionen Kontakten aus Edelmetallbändern pro Jahr
  • Durchmesser zwischen 0,07 Millimeter und 1,5 Millimeter

Die dazu benötigten Stanz‐Biege‐Werkzeuge sind zwar aufwendig, aber gerade bei hohen Stückzahlen wirtschaftlich sehr rentabel. Auch bei den gestanzten Kontakten schließt die Galvanik als nächster Prozessschritt an.

 

Oberflächentechnik / Galvanik

In der Oberflächentechnik / Galvanik werden die metallischen Oberflächen der gedrehten oder gestanzten Kontakte je nach Anforderung beschichtet.

  • Zum Korrosionsschutz, zur Veränderung der physikalischen Eigenschaften oder aus optischen Gründen
  • 3 unterschiedliche Verfahren, je nach Form und Stückzahl: Band-, Schüttgut‐ und Gestellgalvanik

Montage

In der Montage kommen alle zuvor gefertigten Einzelteile zusammen, so entsteht das Endprodukt.

  • Vollautomaten für Großserien bis hin zu Einzelkontaktautomaten für Kleinstdurchmesser mit optischer Kontrolle
  • Manuelle Handmontage bei spezifischen Steckverbindern
  • Speziell schleusen-geschützter Arbeitsbereich für nichtmagnetische Bauteile der Medizintechnik
  • Höchste Qualitätsstandards dank regelmäßiger Prozessaudits

Labor

Im Labor werden Prüfungen wie beispielsweise Tests zur Autoklavierbarkeit, Dichtheitsprüfungen sowie Haftungstests inhouse durchgeführt.

  • Durchführung prognosesicherer Simulationsverfahren für kürzere Entwicklungszeiten, Kostensenkung und vorbeugende Qualitätssicherung
  • Durchführung konstanter entwicklungs‐ und fertigungsbegleitender Prüfungen der mechanischen, physikalischen, elektrischen oder chemischen Parameter

Lager / Logistik

Alle beschriebenen Prozesse sind in das Supply Chain Management eingebettet – von der Bestellung des Rohmaterials bis zur Bereitstellung an der Maschine.

  • Betreuung des zentralen Hochregallagers mit mehr als 14.000 Lagerplätzen
  • Tägliche Abwicklung von bis zu bis zu 1.500 Ein‐ und Auslagerungen durch Roboter
  • Hohe Liefertreue und Lieferfähigkeit durch diese effiziente Lagerhaltung