Herausforderungen in der Lieferkette im Verteidigungsbereich – ODU-Strategie im Bereich der Steckverbindungslösungen

Mühldorf am Inn, 09. Februar, 2024

Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit im Verteidigungsbereich erfordert gegenwärtig herausfordernde Maßnahmen. Insbesondere in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, diplomatischer Spannungen und einer verstärkten Nachfrage nach Rüstungsgütern ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Lieferketten effizient und zuverlässig funktionieren. Ein signifikanter Aspekt, der die Lieferfähigkeit beeinflusst, ist die Abhängigkeit von Zulieferern. Globale Lieferketten können durch geopolitische Spannungen, Handelsbeschränkungen oder Naturkatastrophen beeinträchtigt werden. Dies erfordert eine strategische Diversifizierung der Lieferantenbasis, um die Resilienz gegenüber externen Einflüssen zu stärken. Die rasante Entwicklung neuer Technologien erfordert eine kontinuierliche Anpassung von Ausrüstungen und Systemen. Die damit verbundenen, verkürzten Entwicklungszyklen erfordern es, die Lieferketten proaktiv mit gleichbleibend hohen Qualitätsstandards zu steuern. Verteidigungsunternehmen stehen vor der Notwendigkeit einer Risikoneubewertung der einstmals etablierten globalen Lieferketten im Vergleich zu regionalen oder gar rein nationalen Ansätzen.

ODU-Strategie zur Risikominimierung
Verbindungslösungen von ODU sind fester Bestandteil der globalen Militär- und Sicherheitsindustrie, einhergehend mit einer adäquaten Strategie zur Risikominimierung. „Wir begegnen diesen Herausforderungen mit einer strategischen Ausrichtung zur Risikominimierung und Sicherstellung der Lieferfähigkeit.“, so Alexander Burger, Business Development Manager Aerospace & Defence bei ODU. Die folgenden Maßnahmen stehen im Fokus:

  • Vertikale Integration

ODU setzt auf eine maximale vertikale Integration, um Projekte mit spezifischen Anforderungen effizient zu gestalten. Rund 80 % der Fertigungsschritte entlang des Produktions- und Entwicklungsprozesses finden inhouse statt. Gerade dieser Fertigungstiefe wird bei Make or Buy Prozessen im Rahmen der Risikominimierung große Bedeutung zugemessen.

  • Sicherstellung redundanter Produktions- und Lieferfähigkeit

ODU implementiert redundante Lieferketten und Produktionsabläufe in den eigenen Produktionsstätten in Deutschland, Rumänien und Mexiko. Zudem werden Kooperationsmodelle mit externen Partnerunternehmen erarbeitet und eine duplizierte Serienfertigung von bestimmten Systemen sichergestellt. Dadurch wird den Kundenbedürfnissen nach Multi-Sourcing-Fähigkeit entsprochen.

  • Proaktive Lieferkettenplanung

ODU berät Kunden dahingehend, frühzeitig die Integration von Verbindungslösungen in ihre Systeme zu planen, um kritische Komponenten und Vorprodukte mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf zu beschaffen. Risikominimierte Zulieferketten gerade bei kritischen Komponenten sichern den Erfolg.


„Diese Strategie gewährleistet nicht nur die Sicherheit der Lieferketten, sondern ermöglicht auch eine flexible und zeitnahe Reaktion auf sich wandelnde geopolitische Gegebenheiten. ODU bleibt bestrebt, hochwertige und zuverlässige Produkte für die globalen Kunden im Verteidigungsbereich bereitzustellen.“, so Alexander Burger.

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Tanja Stilkerich

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